Naturparkmodul „Wald“ der Klasse 3a

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Todtnau
Schülerinnen und Schüler entdecken den heimischen Wald in Todtnau

Die Klasse 3a am Schulstandort Todtnau beschäftigt sich aktuell im Rahmen des Naturparkmoduls „Wald“ intensiv mit dem heimischen Wald und seiner Bedeutung.

Dazu gehörten auch zwei spannende Tage im Wald in Todtnau. Begleitet wurden die Schülerinnen und Schüler von Förster Herrn Fahrmeier sowie dem Revierförster von Todtnau, Herrn Regele. Mit viel Begeisterung und großem Fachwissen brachten beide den Kindern den heimischen Wald näher.

Am ersten Tag bauten die Kinder zunächst gemeinsam aus Stöcken ein sogenanntes „Waldsofa“. Dieses diente während des gesamten Aufenthalts als Sammelstelle und gemütlicher Treffpunkt zum Vespern. Erstaunlich schnell entstand der große Kreis aus Ästen und überraschend bequem war er ebenfalls. Außerdem lernten die Schülerinnen und Schüler verschiedene Baumarten kennen, sammelten passende Blätter und fertigten Rindenabdrücke an. Mit einem lustigen Spiel wurden die verschiedenen Baumarten zusätzlich vertieft.

Am zweiten Tag erfuhren die Kinder viel über den Borkenkäfer und spielten dazu ein passendes Bewegungsspiel. Anschließend wurden die Schülerinnen und Schüler selbst zu kleinen Waldforscherinnen und Waldforschern. Mit Becherlupen suchten sie Tiere im Wald, beobachteten diese genau und präsentierten ihre Funde der Klasse. Natürlich durfte auch an diesem Tag das gemeinsame Vesper auf dem Waldsofa nicht fehlen.

Die beiden Waldtage boten viele spannende Erlebnisse und ermöglichten den Kindern, den heimischen Wald mit allen Sinnen zu entdecken.

Ein herzliches Dankeschön gilt Herrn Fahrmeier und Herrn Regele für die engagierte Begleitung, die spannenden Einblicke und die Begeisterung, mit der sie den Kindern den Wald nähergebracht haben.

Wie spannend die beiden Waldtage für die Kinder waren, beschreibt Stefan im folgenden Bericht aus seiner Sicht. 

Die zwei besten Tage im Wald

Dienstag
Begleitet wurden wir von zwei Förstern, nämlich von Herrn Regele und Herrn Fahrmaier. Als Erstes durften wir uns Namensschilder aus Baumscheiben machen. Dann liefen wir los bis an die Hebelshöhe. Als wir dort ankamen, bauten wir uns ein Waldsofa. Danach vesperten wir.

Nach dem Essen spielten wir ein Spiel. Dabei musste man eine Augenbinde anziehen. Anschließend führte der Partner einen zu einem Baum und derjenige, der die Augenbinde trug, musste den Baum fühlen und riechen. Danach wurde der Partner wieder weggeführt. Nun durfte man die Augenbinde abnehmen und musste den Baum wiederfinden.

Anschließend wurden wir zu Baumforschern und sollten in Gruppen alles zu unserer Baumart finden und präsentieren. Wir erfuhren viel über die verschiedenen Baumarten. Zum Abschluss des ersten Tages durften wir im Wald spielen.

Mittwoch
Am zweiten Tag gingen wir wieder zur Hebelshöhe. Dort schauten wir uns abgestorbene Bäume an und überlegten, wie das passiert sein könnte. Danach vesperten wir auf unserem Waldsofa.

Anschließend spielten wir ein Spiel zum Borkenkäfer. Danach suchten wir mit Becherlupen nach kleinen Tieren. Mit meiner Gruppe fanden wir drei Tausendfüßler und einen Käfer.

Dann spielten wir „Das ist kein Stock, sondern ein …“. Zum Schluss durften wir noch einmal im Wald spielen.